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Der Tierheim-Blog

15.02.2017

 

Kurzes Update: Mariani hat sich von der Kälte wieder gut erholt. Das Laufen wird ihr aktuell erschwert, weil die Schneedecke sich langsam zu einer Rutschbahn verwandelt. Vielleicht konzentriert sie sich deshalb mehr, denn sie scheint etwas gezielter die Beine zu setzen.

 

http://youtu.be/8HJd1HO1xkc


Kommentare:

Am 16.02.2017 schrieb Karin S.:
Meine Schwiegermutter nimmt regelmäßig Vertigo Heel gegen ihren Schwindel. Ist ein homöopathisches Mittel. Keine Ahnung ob das ein bisschen helfen könnte. So eine arme Maus.ich drücke ganz fest die Daumen dass noch was zu machen ist.
Am 16.02.2017 schrieb Gundula:
Ich schon wieder da fehlt bestimmt nach langen liegen auch viel Muskulatur. Habt Ihr einen Baumarkt ? Wenn Ihr 4o mm pvc Abwasser rohr bekommt.Etwas leichtes bauen .Ihr braucht 8 x 45 grad rohr 6 x T Stück.Und gerade stücke 8 für den rahmen 3 für die verbindung der Rahmen.Zwei rahmen bauen.je 1 T stück in den oberen Queren und je 1 T stück in die Aufrechten links und rechts.Die beiden Rahmen über die T stücke miteinander verbinden.Dann sollte ein Rohr über Marianis Rücken und zwei unter ihrem Bauch sein.Wenn sie den Rahmen mit etwas Abstand vom Boden trägt muss Sie laufen bricht aber nicht so zusammen weil der Rahmen sie abstützt.Dann verbiegt sie nicht so die Beine.Wie Ihr das festmacht überlass ich Euch Ihr Schätze.

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13.02.2017

Ich möchte gerne Mariani vorstellen und auf diesem Wege um Hilfe bitten. Mariani wurde in einem Dorf „gefunden“, sie befand sich vor einem Laden auf einer Decke und wurde dort gefüttert. Wie lange schon ist mir nicht bekannt. Eine Woche, vielleicht auch zwei. Mariani hat eine „Kleinhirn-Symptomatik“, warum, auch das weiß ich nicht. Sie hat kein Fieber und frisst gut, sie trinkt aber sehr schlecht. Sie bekommt deshalb ihr Futter verwässert. Mariani hatte sich eigentlich gut stabilisiert, natürlich wurde die Grundsymptomatik nicht besser, aber sie beruhigte sich, lebte sich ein, wurde tagsüber aktiver. Letzte Nacht hatten wir Minus 22 Grad und keinen Ofen, das hat Mariani sehr zugesetzt. Sie ist praktisch wieder wie bei Aufnahme. Ich hoffe, das es ihr morgen wieder besser geht. Sie liegt dick eingepackt bei wieder funktionierender Heizung in der Praxis.

http://www.youtube.com/watch?v=CTtrdqXcgDY

 

Es sieht wohl so aus, dass sich an ihrem Zustand nichts ändern lässt. Sie wird wohl niemals ein Hund, der normal Spazieren geht, aber sie nimmt am Leben teil und ist sehr menschenbezogen, sie versucht einem immer zu folgen. Sie mag Decken, wenn sie eine sieht steuert sie drauf zu und legt sich da hin. Wenn sich am Tor was regt, die anderen Hunde gucken gehen und bellen, ist Mariani auch dabei. Sie schläft nachts in der Praxis und macht nicht rein. Die Frage kann ich direkt beantworten, nein, hier ist keine Diagnostik möglich. Meine Frage wäre jetzt, ob Mariani mit einem 4rädrigen Rollstuhl geholfen wäre. Ist es möglich, dass sie sich damit fortbewegen kann? Falls hier also jemand mit entsprechender Kenntnis (Neurologe, Krankengymnast, Orthopädietechniker, Betroffener, …)  hierzu Rat geben könnte wäre das toll.  


Kommentare:

Am 17.02.2017 schrieb Sigrid:
Sorry, ich weiß alle werden mich hassen: Aber ich finde, der Hund quält sich!
Am 15.02.2017 schrieb Christa :
Oh weh,
das ist nicht schön mitanzusehen. Und ja, ich gebe zu, dass ich denke, manchmal ist erlösen auch eine Lösung. Dann aber denke ich, dass die Umstände natürlich auch extrem schlecht sind und deshalb: Leute, diese Hündin muss da raus! Sie muss an einen stressfreien Ort, an dem man sich speziell um sie kümmern kann. Ich denke, mit weniger Stress und viel Fürsorge könnte sich der Zustand noch wieder bessern, und ganz sicher kann man ihr das Leben mit Hilfsmitteln erleichtern. Hoffe, ihr findet bald einen geeigneten Platz für Mariani...
Am 15.02.2017 schrieb Gundula:
Hallo Ihr lieben einen Rollstuhl braucht sie eher nicht. Aber Stützräder wie bei einem Kinderfahrrad würde ich mal probieren und auch etwas gegen Schwindel für Menschen z.B mit Hörsturz hab ich auch nehmen müssen sonst war alles wie Winstärke 10Ihr zieht Ihr so ein Geschirr an das möglichtst viele Körperanbindungen hat.Nehmt ein flaches Eisen.ca 2mm Dick 5 cm breit und so lang das Ihr ein ungefähres V biegen könnt die enden mussen bis zum Boden reiche..An die Spitze bindet ihr das Geschirr ca 10 cm über dem Hund an den Seiten die an den Körper kommen macht Ihr brettchen wie Frühstücksbretter.Ovale damit es keine Kante hat die drücken.und noch polstern.Befstigt dies aber am Metall .An die beiden Enden müssten Räder.Oder so was wie ein Rundholz als Kufen.Zwisch Boden und Bauchmuss das Flacheisen eine verbindung haben.Damit es bei Belastung keine Grätsche macht( auseinander geht.) Was anderes fällt mir leider auch nicht ein.Staupe behandlung ist sicher schon erfolgt.
Am 15.02.2017 schrieb Unbekannt:
Wendet euch doch mal über facebook an let´s adopt. Die helfen doch Straßenhunden.
Am 14.02.2017 schrieb Ingeborg M.:
Ihr seid wirklich unglaublich.
DANKE, dass ihr die süsse Mariane unter euere Fittiche genommen habt.
Ich umarme euch. Liebe Grüsse
Am 14.02.2017 schrieb Sarah:
Ach du meine Güte, was für eine Süße. Die möchte man ja einfach nur in den Arm nehmen und gar nicht mehr weg lassen.
Ich drück sehr die Daumen, dass jemand weiß, wie man ihr am Besten helfen kann. Und wieder einmal ein riesiger Dank an euch, dass ihr euch kümmert. Ohne euch hätte sie wahrscheinlich wenig Chancen.

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02.02.2017

 

wir mußten abschied nehmen von barky...

vor gut zwei wochen fanden wir ihn in seinem zwinger auf, unfähig, seine hinterbeine zu benutzen - niemand wußte, was geschehen ist...

zwei wochen lang versuchten wir, durch cortisongaben ein mögliches trauma zu behandeln, leider ohne jegliche verbesserung seines zustandes - barky blieb hinten komplett gelähmt, gefühllos + war zudem inkontinent...

wer barky kannte, weiß, wie freiheitsliebend er war; sein leben hier im tierheim beinhaltete viele autonome umzüge - er suchte sich seine aufenthaltsorte selber aus + fühlte er sich in einer gruppe unwohl oder war ihm das umfeld zu unruhig, sprang er über den zaun + zog in einen anderen zwinger - so mag seine verletzung nun auch entstanden sein; ein neuer mitarbeiter hatte dienst, barky geriet in panik, versuchte über den zaun zu springen + glitt auf dem eis vielleicht unglücklich aus...

es bleibt spekulation + die ursache hätte auch nix an dem weiteren verlauf seiner lähmung geändert...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

für barky als sehr speziellem hund war die möglichkeit, einen rollstuhl zu benutzen, keine option; viel zu unnahbar war er + allem neuen gegenüber mehr als skeptisch eingestellt...

so hätte er sich robbend durchs weitere leben bewegen können, schon nach zwei wochen hatte er schürfspuren + auch die inkontinenz führte zu wunden stellen, die nicht trocken zu bekommen waren...

so schläferte arpi barky ein - ein sehr schwerer gang für uns, die wir ihn nun schon so lange kannten - sein geist war wach + ganz barky, sein körper jedoch versagte -

barky schlief dann ganz barky-like ein; mit der vornarkose im körper versuchte er, so lange die kontrolle über sich zu behalten, wie es ging - er saß steif in einer hütte so ähnlich wie auf diesem foto ein paar tage zuvor, am äußersten ende + auf maximalabstand, so wie er es immer getan hat, wenn wir ihn mal stellen mußten wegen einer impfung, entflohung oder sowas - bis zur letzten bewußten sekunde blieb er so + fiel dann einfach aufrecht um...

der barky...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

kam mit ca 4 monaten hier ins tierheim, das war im märz 2011...er kam mit seinen brüdern tazman + struppi sowie schwester lia - die vier waren sehr scheu, ließen sich nicht anfassen + bissen sogar um sich...

zu dieser zeit waren die umstände hier noch ganzganz andere als heute...es gab erheblich mehr hunde, der raum für die einzelnen war enger, die zwinger waren überfüllt + die versorgung, sowie die wahrnehmung der einzelnen hunde erheblich schlechter - es gab zudem niemanden, der sich speziell um die welpen + junghunde kümmerte -

lia starb hier leider schon sehr bald, totgebissen von anderen junghunden...barky + seine brüder wurden zu dem, was sie heute sind; handscheue skeptiker, die die menschliche nähe meiden...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

auch die zwinger sahen anders aus -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

voll der niedliche kleine kerl...

in heutigen zeiten würde klein-barky ganz oben auf unserer besuchsliste stehen + csilla wäre täglich lange bei ihm, um sein vertrauen zu gewinnen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hier bruder tazman im vordergrund, schwester lia in der mitte + barky ganz hinten -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hier mit bruder struppi + schon ins junge erwachsene-alter gehend - 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

irgendwann war es an der zeit, die brüder zu trennen; sie verstärkten sich in ihrem mißtrauen uns gegenüber + man kam an keinen wirklich heran -

einzeln entwickelten sie sich erheblich besser, sie schauten sich was von den weniger scheuen hunden ab + schlossen neue freundschaften -

auch uns menschen gegenüber entwickelten sie sich - barky bestand zwar bis zum schluß auf seinen maximalabstand, im vergleich zu früher blieb er dabei jedoch entspannt + manchmal konnte er sich sogar zu leicht freudiger erwartung hinreißen lassen, leckeliemäßig... ;)

barky entdeckte dann irgendwann das springen für sich + schon bald zog von zwinger zu zwinger, wie es ihm gefiel -

 

 

 

 

 

 

 

es gibt zwei sprünge, beidenen sich barky verschätzt hat -  zum einen sprang barky auch eine zeitlang mal aus dem tierheim heraus, leider genau auf die straßenseite...von der es ihm dann unmöglich war, wieder ins tierheim zurück zu kommen - wir stellten ihm draußen eine kiste vor den maschendraht + so konnte er ein + ausgehen, bis wir ihm dann einen anderen zwinger vorgeschlagen haben, der ihm auch genehm war -

lange zeit lebte er dort mit ingo, hangya, junias + einem wechselnden weiteren mitbewohner - ingo war ja unser führender erziehungsexperte, dem wir so manchen rotzlöffel vor die nase gesetzt + nach ein paar monaten einen netten hund zurückbekommen haben + barky assistierte ihm hin + wieder + ging dann sozusagen bei ingo in die lehre :)

in dieser gruppe verschätzte sich barky das zweitemal - er sprang in den nachbarzwinger, aus dem er eigenständig nicht mehr zurückspringen konnte + verschanzte sich dort in einer hütte - uns fiel es nur auf, weil die anderen hunde im zwinger vor dieser hütte standen + bellten - so holten wir uns eine transportbox, stellten sie vor die hütte, barky marschierte umgehend da rein + ließ sich von uns nach nebenan schleppen, wo er eilig wieder ausstieg -

dies geschah ein paar mal + wurde für uns zu einem running-gag à la, ah, wir müssen barky noch kurz zurückbringen... er tat das nicht weil er dumm war, es war die einzige möglichkeit, vor etwas gruseligem, in dem ersten fall war es das auffüllen von kies in seinem zwinger,  zu fliehen; alle anderen wände führten in gänge + noch schutzloseres gelände -

nachdem sich die gruppe durch ingos + junias ausreise aufgelöst hatte + bevor wir hangya + ihm einen neuen mitbewohner vorstellen konnten, zog barky eigenständig um - zwei zwinger weiter zu hanuta + beschloss, zu bleiben -

so wurden barky + hanuta ein superteam + führten ingos werk bis zuletzt erfolgreich weiter :)

 

 

 

barky, das war das, was ich über dein leben erzählen kann...

wir wünschen dir weite, bunte wiesen + unbeschwerte freude!


Kommentare:

Am 05.02.2017 schrieb Gundula:
Barky war schon sehr besonders.Ich hab mir beim Lesen des schönen Nachrufs vorgestellt wie er als vermittelter Hund
mal von Nachbar zu Nachbar hüpft.Ihr habt so viel Hunde und könnt doch so genau über das Leben jedes einzelnen berichten.Ihr habt alles richtig gemacht. Barky im Rollstuhl das wäre auch nicht eine Spur in Barkys Sinne.
Diese Entscheidung wäre in jedem Land der Erde die selbe gewesen.
Am 03.02.2017 schrieb Dany:
Ein sehr schöner Nachruf. Machs gut Barky.
Am 03.02.2017 schrieb Chrissy:
Er hat mir immer so gut gefallen. Leider hätte ich nicht die Zeit gehabt, mich um solch einen scheuen Buben in unserer hektischen Welt zu bemühen. Und ihn einfach zu holen und dann hier der Überforderung zu überlassen, war keine Option.
Am 03.02.2017 schrieb Charlotte:
Lieber Barky, du hast das Beste gemacht aus deinem Leben und hattest für alles liebevolle Unterstützung - die du annehmen konntest oder auch nicht. Jetzt rennst du in den ewigen Jagdgründen und hast keine Probleme mehr. Danke für die liebevolle Beschreibung wie auch für das Eingehen auf Barkys Wünsche, Sabine, er hatte das beste Leben, das möglich war.
Am 03.02.2017 schrieb Ingeborg M.:
Barky,
du durftest das Leben führen, das für dich richtig war.
Jetzt im Regenbogenland kannst du wieder springen; such dir einen schönen Platz aus.
Euch sei von ganzem Herzen gedankt, dass ihr ihm SEIN Leben ermöglicht habt

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23.01.2017

so, auf gehts zu einem neuen bericht aus dem tierheim!

 

 

so sieht es mittlerweile auf dem tierheimvorplatz aus - wir haben das verbliebene land eingezäunt, so daß anatol nun endlich auch wieder ohne leine sein kann -

die offizielle grenze ist allerdings kurz vor den bäumen + es wurde gesagt, sie stecken ihren bereich dann zu gegebener zeit auch mit einem zaun ab - kann also durchaus sein, daß das ganze nochmal reduziert wird...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hier ist das neue strohlager, es befindet sich auch auf dem vorplatz + ist beliebter aufenthaltsort von anatol + ma-mu -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

so sieht die südseite des tierheims nun aus - ma-mu hat einen weg, der sie hinaus + wieder hinein führt + kann kommen + gehen, wie sie möchte, das war uns wichtig... anatol bleibt schön daheim, nur ganz manchmal entwischt er + läßt sich dann aber auch gern wieder einfangen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

über einen monat hatten wir erneut mit parvo zu kämpfen...nun ist es seit zwei wochen erstmal wieder vorbei...toitoitoi...

drei hunde hat es das leben gekostet -

 

als erste starb die kleine liya...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

dann olgo...ein erwachsener, junger hund...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+ zum schluß maksim, der bruder von liya, er hat echt lange gekämpft...

 

betroffen waren 5 zwinger, drei in der quarantäne + zwei in zone 1 - es wurde also wieder verschleppt...

erkankt waren letztendlich 7 hunde - 4 haben es glimpflich überstanden -

 

 

 

 

 

 

 

 

das haben wir nun selbst entwickelt; nachdem wir verschiedenste schlappenarten ausprobiert + keine wirklich das gebracht haben, was wir brauchen -

grundlage ist ein dickes holzbrett - das in diesem fall durchaus größer dimensioniert sein könnte, es wird mit der kettensäge in sohlenform gesägt - die aufnahme besteht aus dem plastik von futtersäcken + wird angenagelt -

das hat sich jetzt echt mal bewährt; man kann mit seinen schuhen einsteigen + sich doch recht sicher fortbewegen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

so sieht dann ein zufriedener arbeiter aus + wir können uns drauf verlassen, daß der schuhwechsel auch tatsächlich durchgeführt wird -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der barky -

macht uns aktuell große sorgen...

wir fanden ihn am freitagabend bewegungsunfähig in seinem zwinger auf; seine hinterbeine sind komplett funktionsunfähig + gefühllos...

keiner weiß, was geschehen ist - am morgen hab ich ihn noch auf allen vieren + ganz normal gesehen - vielleicht ist er erschrocken zb vor dem neuen arbeiter + wollte aus seinem zwinger fliehen, so wie er es immer getan hat, seit er hier ist - barky ist dafür bekannt, daß er nur da bleibt, wo er sich wohl- + nicht bedrängt fühlt + immer einen weg findet, zu gehen -

er ist vielleicht beim springen gestürzt oder ausgerutscht auf dem glatten boden + unglücklich auf den rücken gefallen, anders können wir es uns eigentlich nicht erklären -

nachdem wir barky eine nacht in der praxis hatten, ist er nun wieder in seinem alten zwinger, in dem ihn alle in ruhe lassen + er sich auskennt - die praxis war für ihn der blanke horror, er ist ja nicht grad ein großer menschenfreund...

arpi ist erst mittwoch wieder in der stadt, jemand anderen kompetenten haben wir nicht zur verfügung...so bekommt er nun cortison, vitamin b + eine antibiose - bis heute hat sich nichts verändert an seinem zustand...die prognose ist nicht wirklich gut...

 

 

neue hunde haben wir auch einige -

 

 

der askiel -

ist ein älterer herr, der von jemandem in einem waldstück gefunden wurde -

diese story ist echt rührend + lustig zugleich - der mann, der askiel fand, hat mega angst vor hunden, askiel war jedoch in einem so schlechten zustand, daß er fast wie bewußtlos da lag + sich überhaupt nicht mehr rührte - er war zudem so abgemagert + hatte überall diese wunden am körper, daß der mann allen mut zusammen nahm + ihn in sein auto schaffte - er gab vollgas in richtung tierheim + unterwegs kam askiel dann wohl mehr oder weniger zu sich...er war auf der rückbank abgelegt worden, setzte sich auf + legte seinen kopf an den kopf des fahrers...freundlichst + sabbernd :)

natürlich konnten wir all das nicht ahnen, als dieses auto hier mit quietschenden reifen einfuhr, ein aufgeregter mann heraus sprang, der immer wieder rief - ich habe einen hund im auto!

dieser typ sollte echt ein verdienstkreuz bekommen - da hat mal jemand wirklich mut aufgebracht + was echt gutes durchgezogen!

leider gibts von ihm kein foto, aber ich bin mir sicher, er wird mal wieder vorbeischauen -

 

 

 

 

 

 

 

 

aksiel ist ein freundlicher kerl, dem echt übel mitgespielt wurde - woher all die wunden stammen, können wir nur erahnen, er muß lang dort in diesem wald gelegen haben, war wirklich nur noch haut + knochen + hatte sich völlig verkühlt -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die turbine -

ist eine noch sehr zurückhaltende hündin, die uns vorerst nur auf abstand mustert -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die andrea -

ist ein teenie, voller power + lust aufs leben -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die caramia -

schaut hier skeptischer aus der wäsche, als sie eigentlich ist - anfangs zurückhaltend taut sie echt schnell auf + ist dann immer erste reihe - sie ist noch jung -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der mickos -

ist vermutlich caramias bruder - er ist im gleichen alter, wurde zusammen mit ihr hierher gebracht + schaut genau, was caramia tut + ob es okay ist, wenn wir kommen - er ist ganz erheblich skeptischer als sie + wir konnten ihn bislang auch noch nicht  überzeugen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die josephine -

wurde eines nachts von einem autofahrer hier abgegeben - er hatte sie auf einer straße eingesammelt, wo sie allein herumlief...

josephine ist erstmal völlig überfordert, aber schon ganz erleichtert, irgendwie in sicherheit zu scheinen...sie lebt nun mit der salitafamilie zusammen + wurde direkt von allen akzepiert -

https://youtu.be/uoSqY6fM4s4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die brüder lenn + neo -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+ ihre schwester mattea -

die drei gehören zu liya + maksim...+ sind die 5 kleinen welpen, die im letzten jahr abends in einem karton vorm tor abgestellt wurden....maga hatte ununterbrochen gebellt + nur so sind wir drauf aufmerksam geworden...

so ein scheiß-schicksal...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die elvira -

ist eine privatabgabe - der typ schleppte sie an einer kette hierher, sie sei ihm zu dürr + bellen würde sie auch nicht, er möchte einen neuen hund...alles klar, alter, sieh zu, daß du land gewinnst...

leider wird er sicher wieder einen hund bekommen, irgendwo her...aber zum glück wird er in seinem nächsten leben an genau der gleichen kette hängen!

elvira ist noch eine ganz junge + hat so ziemlich alles nachzuholen, was sie als welpe + junior nicht machen konnte; toben, flitzen, springen, mit anderen spielen - sie wirkt hyper, ich glaube aber, das wird sich bald legen...

 

 

 

 

 

 


 

links die rebi, rechts der shansi -

die beiden waren bei meshi + ihrer mum auf pflege, da bei uns ja parvo wütete -

heute sind sie ins tierheim gezogen, zu elvira + die drei rocken nun tatsächlich die bude zusammen!

meshi fiel der abschied sichtlich schwer...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die leseli -

ist eine parvoüberlebende, die ziemlich zu kämpfen hatte -

sie lebt mittlerweile wieder mit andrea zusammen, ist zu kräften gekommen + hat durch die intensive betreuung während der krankheit ein gutes stück ihrer skepsis uns menschen gegenüber verloren -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die lieliba + ihre 6 kiddies -

lieliba ist eine zurückhaltend- freundliche hündin, die ihre mutterpflichten ganz toll erledigt + dabei wirklich relaxed bleibt -

https://youtu.be/WlPtotG89t8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der lugaso -

ist ein sehr netter + aufgeschlossener junger kerl - er schaut hier am ankunftstag noch sehr sparsam aus der wäsche, hat sich aber mittlerweile echt toll gemacht -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die ofenia -

ist eine ältere dame, die zusammen mit lugaso kam + sich inzwischen auch ganz anders darstellt als auf diesem foto - sie ist dezent-freundlich + eine sehr anhängliche hündin -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die tatsbanya -

ist eine zurückhaltende, aber nicht uninteressierte hündin, auch sie kam mit lugaso + ist nun schon viel mehr aufgetaut -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der lumpur -

ist ein junger rüde, der uns noch gar nicht über den weg traut; er hält maximalabstand + versucht, uns zu verbellen - mit dem stimmchen, das er an den tag legt, schafft er das auch in nullkommanix... ;)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der punoko -

ist ein junger rüde, der jemandem zugelaufen war - punoko brauchte ein paar tage, um uns als unbedenklich einzustufen + ist nun ein aufgeschlossener + agiler kleiner kerl -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

die samuela -

lief auf der müllkippe herum + hatte dort auch wohl schon eine nacht geschlafen - bei minus 25 grad fanden wir das nicht so toll + haben sie eingesackt - mal wieder hat uns niemand bescheid gegeben, wären ja nur 100 meter gewesen + hätten wir sie nicht zufällig im vorbeifahren entdeckt, wäre sie jetzt vermutlich immer noch dort, wenn sie nicht mittlerweile von einem auto überfahren worden wäre oder erfroren...

sie rockt nun die bude mit postman, meso, ascuns + lany

https://youtu.be/TNpnO6qSSTU

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die stjarna -

ist eine ältere dame, die hier in sehr schlechtem zustand ankam; halbnackt + bis auf die knochen abgemagert -

bei stjarna wurde ein außergewöhnliches herzgeräusch festgestellt, darum bleibt sie unkastriert, bis das diagnostiziert ist - für sie suchen wir dringend eine pflegestelle!

stjarna ist eine sehr devote + genügsame hündin, ihr leben ist sicher alles andere als toll verlaufen + sie kennt es so gar nicht, daß man ihr beachtung schenkt - mittlerweile kann sie es aber schon genießen, kommt sehr freudig zu einem + ist richtig verschmust geworden -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

tortilla, fantanele + pink -

sind drei schwestern, die von einer farm abgeholt wurden, die unmengen an hunden anzieht + um hilfe gebeten hat - wir werden dort in naher zukunft auch hunde kastrieren + immer wieder einzelne aufnehmen - es scheint zu einer konstruktiven zusammenarbeit zu kommen -

die drei mädels schauen noch mit großen augen in die tierheimwelt, sind aber auch schon ganz lustig unterwegs mittlerweile -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

dann gab es noch den silvestro -

er wurde von einer frau gebracht, die ihn am straßenrand gefunden hatte; am ersten tag ist sie noch vorbei gefahren, am zweiten lag er immer noch da...

silvestro wurde wohl von einem auto angefahren + hatte das pech, gleich zwei beine + auch noch auf der gleichen seite gebrochen zu haben - er war stark unterkühlt, dehydriert + in desolatem zustand - eigentlich waren seine beine nur noch matsch...

zu unser aller großem glück sprang arpi spontan ein, nahm ihn in seine praxis auf, wo er ihn erstversorgte, unterbrachte + in den nächsten tagen zweimal operierte - das hätten wir hier echt nicht leisten können in seinem zustand...

 

 

 

 

 

zu silvestros weiterem großen glück besuchte nina uns vor kurzem spontan + stellte fest, daß eine platte am bruch verrutscht war - da silvestro gechipped + geimpft war, konnte er mit ihr reisen + hat nun zwei weitere ops hinter sich, die ihm nun nochmal erheblich weiter geholfen haben -

hier ein clip kurz vor seiner abreise -

https://youtu.be/v-PWKrAAqhA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

auch limbo ist ausgereist - er war mittlerweile ans haus gezogen + hat unsere ganzen übernachtungs- + schutzmöglichkeiten einfach ausgeschlagen - draußen pennt es sich am besten, fand er, besonders, wenn es richtig fett schneit...

mit limbo sind 46 weitere hunde ausgereist, darunter echte ´highlights´ wie aladin, kleo + burka - bald gibts eine ticketaktion dazu, für die transporte brauchen wir immer unterstützung, sonst schaffen wir es finanziell nicht -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der transporter hielt auf dem rückweg wieder in unserem spendenlager + kam in laufe der woche vollbepackt bei uns an :)

das war erneut eine supertolle aktion vom ganzen spendenteam!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bei strahlend blauem himmel machte das ausladen richtig spaß -

levente hatte noch zwei kumpels dabei, die direkt mithalfen + so ging es ruckzuck, so schnell konnte ich weder fotographieren noch filmen...

https://youtu.be/RPcqnwKmbTA

https://youtu.be/cTqkEJ6W3xM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

es gab viel futter, was uns immer besonders freut -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

sehr viele decken, was bei den temperaturen echt gut ist -

sowie allgemeine textilien wie bettwäsche + handtücher, die wir besonders in zeiten von parvo echt brauchen können -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

auf mehrfache bitten der arbeiter + nach reiflicher überlegung haben wir uns doch nochmal entschieden, hier mistboys zu versuchen...wir hatten sie schonmal + alle waren im laufe der zeit einfach ´ verschwunden ´... nun werden sie mit namen versehen ausgegeben + wer seinen ´ verliert ´, hat für einen neuen zu sorgen...mal sehen, wie das nun laufen wird, bislang sind noch alle da :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+ spielis, schonmal von livnah inspiziert, kurz darauf probegespielt + für super befunden!

wir danken euch von ganzem herzen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gestern + heute kamen weitere podeste für die älteren bereiche des tierheims, die noch auf den brettern von annotuk stehen, das war jetzt nach der zone 1, die wir im letzten jahr bestückt haben, noch die zone 2 + somit haben nun alle zwinger einen frostfernen bereich, in dem die hütten stehen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

so sah es beispielsweise aus; die bretter waren morsch, verbogen + standen teilweise gefährlich raus, kies, schnee + matsch wurden immer mit in die hüttenbereiche getragen + somit waren auch immer die hütten wie auch das stroh feucht, wenn nicht nass -

die dinger in die zwinger zu bekommen, ist ein ziemlicher akt...

https://youtu.be/Me4Qx8qVv-s

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

so sieht es nur, frisch eingestellt, aus - bald wird es noch gemütlicher, wenn erstmal alle podeste stehen, kann mit dem einrichten begonnen werden :)

 

auch hier könnt ihr uns bitte + gerne mit einer spende unterstützen - wir haben die dinger in auftrag gegeben, sie selbst zu bauen, würde ewig dauern + auch kaum weniger kosten, zumal unser handwerker eh schon genug zu tun hat, das tierheim an sich instand zu halten...

unser spendenkonto ist oben rechts auf dieser hp zu sehen - vielen dank für eure unterstützung, bald gibts mehr fotos von den chillzonen! :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

crusty befindet sich nun im ´ praxistraining ´, was bedeutet, daß er stundenweise zeit in der praxis verbringen muß, um sich an andere menschen + das leben in vierwänden zu gewöhnen - irgendwie muß es ja mal weitergehen mit ihm...

bislang konnte ich ihn als einzige anfassen + reintragen, das ändert sich grad, aber nicht zum guten, da er nun auch vor mir flüchtet, ahnend, ich will ihn vermutlich da rein bringen...

eigentlich hatte er sich in den ersten tagen schon ganz gut gemacht + es gab ja auch immer viele leckerlies...jetzt muß ich schauen, daß ich es mir nicht ganz mit ihm versaue, sonst kann ihn bald niemand mehr reinbringen...also machen wir es jeden zweitendritten tag...toitoitoi...

 

ein clip von crazy rex :)

https://youtu.be/fJdiwtsfrpM

 

 

 

 

 

 

 

 

+ zum schluß zwei fotos von dem sofa, das uns letztens aus deutschland in den sprinter gepackt wurde :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

es ist der absolute hit für die hunde + man liegt da, bis man nicht mehr einhalten kann + mal raus muß, wissend, weggegangen, platz vergangen - ein sehrsehr beliebter platz! :)

ab + an haben auch wir mal glück + lümmeln drauf rum -

alena, vielen dank an deinen kumpel + dich! :)

 

 

 

 

 

 

 

 


Kommentare:

Am 28.01.2017 schrieb sabine:
arpi konnte auch nicht mehr feststellen + ist bei unserer angefangenen therapie geblieben; hochdosiertes cortison + vitamin b - gestern hat barky spannung in seinen hinterbeinen aufgebaut, leichte hoffnung keimte, heute jedoch war nix mehr da... er fängt zudem an, sich wund zu scheuern beim fortbewegen - lange können wir ihm das so nicht mehr zumuten -
wir schauen, was die nächsten tage bringen...
Am 28.01.2017 schrieb Ingeborg M.:
Seit ich von Barkys Unglück gelesen habe
spielt mein Oberstübchen verrückt. Ich habe jede Nacht schreckliche Albträume.
Was konnte Arpi feststellen und geht es Barky besser ? hoff hoff+Ingeborg
Am 24.01.2017 schrieb Gisela:
Immer wieder danke, danke für Euren Einsatz.
Das mit der Kette für den Typen, der Elvira "entsorgt" hat soll ihn kurzfristig ereilen !
Am 24.01.2017 schrieb Ingeborg M.:
Welcome allen Neu-Hinzugekommenen.
Allen Kranken gute Besserung und baldige Genesung.
Ein von Herzen kommendes Danke für Arpi, dass er Silvestro retten konnte und ein nicht minder herzliches Danke an Nina, die Silvestro mitnehmen konnte und ihn weiter behandeln wird. :-))
LIYA. OLGO UND MAKSIM, das Schicksal hat es nicht gut mit euch gemeint: das tut mir so leid.Rockt die Bude dort wo ihr jetzt seid.
Am 24.01.2017 schrieb Alena:
Oh, das mit dem Sofa sieht ja prima und gemütlich aus :)
...meine Robbie hingegen muss gerade auf der harten Esstischbank liegen ;)

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31.12.2016

 Bevor das Jahr zuende geht möchte ich mich noch verabschieden. Ich möchte mich von Ruan verabschieden, er starb an Weihnachten. Ruan war schon hier im Tierheim, als wir das erste Mal im Herbst 2007 aufschlugen... was für eine lange Zeit. Unnötig zu sagen, dass er somit wirklich harte Zeiten im Leben kennengelernt hatte. Ruan hat alles mitgemacht, schien das Leben zu nehmen wie es kam. Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in der er in Bedrängnis geriet, er hat sich mit allen verstanden und sich immer arrangiert. An uns Menschen war er zwar interessiert, aber das nahe, enge Zusammensein war ihm doch ungeheuer, er brauchte immer die Möglichkeit ausweichen zu können. 

 Vor 3,5 Jahren zog er in den Freilauf, ein aufregender Moment für uns. Ich weiss noch wo wir die Transportbox hingstellt hatten, wie wir gespannt darauf warteten, dass er rauskam und wie er wohl das alles finden würde. Natürlich war er erstmal vorsichtig, blieb für eine Zeit in der oberen linken Ecke bis er sich immer weiter und weiter traute. Er lebte sich schnell ein, fand sich gut zurecht und war bald schon gut mit Lanja befreundet. Die Freizügigkeit seiner Lebensumstände brachte ihn näher an uns heran, er kam immer gerne auf uns zugelaufen und ließ sich in der Regel auch streicheln. Beschaulich, überschaulich und friedlich, so würde ich sein Leben der letzten Jahre beschreiben. Im Frühsommer diesen Jahres hatte er einen Zusammenbruch, was es genau auslöste lässt sich ja immer nur vermuten. Es war schon ein etwas seltsamer Moment, als wir Ruan nach seiner Behandlung wacklig und klapprig wieder in den Freilauf brachten, aber da war nun mal sein Zuhause. Nun ja, war nicht wirklich in unserem Sinne, aber ganz in Ruans. Da eierte er dann seines Wegs und mit der Zeit erholte er sich davon. Er war körperlich nicht mehr ganz der alte, hielt den Kopf schief, lief nicht mehr ganz geradeaus, bekam nicht mehr immer mit, wenn man in der Nähe war, aber das störte niemand. 

 

 

 

 Ich würde mir für ihn wünschen, dass seine Geschichte so einfach zuende gegangen wäre... Er hatte aber plötzlich dieses vergrößerte Auge, trotz Behandlung verschlechterte sich der Zustand und die OP war bereits geplant. Am Morgen hörte ich ein Getöse und sah eine aufgebrachte Freilaufmenge, als ich hinstürmte sah ich Ruan am Boden liegen, leblos. Fassungslos vertrieb ich die aufgeheizten Hunde. Das durfte jetzt nicht sein, das sollte doch nicht wirklich das letzte gewesen sein, was in seinem Leben passierte. Als ich ihn in der Praxis auf eine Decke legte stellte ich fest, dass er noch flach atmete. Ich rubbelte ihn trocken, packte ihn warm ein, gab ein Schmerzmittel und rief Arpi an. Ruan wurde wach, sah mich an. Zum Glück kannte Ruan die Praxis schon und fand es dort nicht gruselig. Ich hab alles aufgefahren an Wärme und guten Wünschen. Ruan hatte eigentlich kaum Verletzungen, wir können uns das Ganze nur so erklären, dass Ruan gekrampft hatte, ein tumoröses Geschehen im Kopf als mögliche Ursache. Ruan war nicht mehr in der Lage aufzustehen, sein Auge konnte nicht belassen bleiben, eine OP hätte er aller Wahrscheinlichkeit nicht überlebt, schon vor diesem Vorfall, es wäre ein Versuch gewesen. Nach allem Für und Wider haben wir uns entschieden Ruan gehen zu lassen. Mach es gut Kleiner...

 


Kommentare:

Am 31.12.2016 schrieb Ingeborg M:
So ein schönes Last Goodbye für Ruan.
Danke!
Am 31.12.2016 schrieb Ingeborg M.:
"ERINNERUNGEN, DIE UNSERE HERZEN BERÜHREN, GEHEN NIEMALS VERLOREN"
in diesem Sinne....mach es gut mein Lieber.
Ich war oft auf deiner Seite. Dein Bild ist in meinem Herzen gespeichert. RiP.

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