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Der Tierheim-Blog

13.07.2017

auch in diesem jahr können wir uns wahrlich nicht über den sommer beklagen, einzig die fast täglichen unwetter sind neu + verursachen kurzfristig chaos im tierheim – gestern waren furkan + hogan viele stunden verschwunden, sie waren durch ein nicht repariertes loch im zaun nach hinten auf die renaturierte müllkippe geflüchtet – da wir bei diesen langjährigen tierheimbewohnern gehofft haben, daß sie ihren weg zurück finden wollen, haben wir eine tür im tierheim aufgelassen + so fanden sich die beiden im abstand von ein paar stunden nacheinander wieder ein + standen vor ihrem zwinger, in dem sie schon aufgeregt erwartet wurden – sehr rührend...

 

die tage sind meistens sehr heiß bis hin zu drückend - schatten + reichlich kühles wasser sind aktuell die hauptbedürfnisse der hunde -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

dann kommt irgendwann so eine front aufgezogen - man sieht sie schon von weitem kommen, manchmal löst sie sich auch auf, oftmals halt nicht + dann sieht es so aus:

https://youtu.be/euZN2Lb-XpE

danach klärt es sich eigentlich immer wieder auf + wir können unsere gummistiefel wieder ausziehen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

die umbauten im tierheim gehen weiter voran - hier der aktuelle stand von draußen, drinnen gehts erst weiter, wenn das abgeschlossen ist -

https://youtu.be/PhbIAsDpYXU

 

dann stelle ich mal all die neuen hunde vor - leider fange ich mit traurigen nachrichten an, denn parvo ist wieder thema hier...

 

die kleine tundra brachte die krankheit mit + verstarb wirklich umgehend daran; am zweiten tag hier erkrankte sie + zwei tage später war sie schon tot...

so hatten wir kaum zeit, sie überhaupt kennenzulernen - fröhlich kam sie auf jeden fall hier an + folgte uns auf schritt + tritt, wenn wir sie besuchten -

natürlich wissen wir wie immer nicht, wo sie genau herkommt + ob da noch andere hunde erkankt sind -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in tundras gruppe lebt auch kuba, die die nächste erkankte ist - bei ihr ist noch alles drin; wie immer können wir nicht den hauch einer prognose abgeben - parvo ist unberechenbar...hier sind daumen + viel positive energie gefragt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die sava, links + der somso, rechts - leben ebenfalls in der gruppe, bislang sind sie unauffällig -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

lamya, links + heddita, rechts -

beide sind negativ auf parvo getestet, bluttests für in frage kommende infektionskrankheiten laufen + wie so oft dauert es lang, bis wir die ergebnisse bekommen + können so nur auf verdacht behandeln - für lamya hat es schon zu lang gedauert - sie starb heute....

6 weitere welpen leben in ihrer gruppe, bislang sind sie unauffällig - hier seht ihr sie + wisst, was ihr für sie tun könnt!

https://youtu.be/p6x4fF-LfAY

 

 

 

 

 

 

 

 

 

momentan kommen welpen über welpen hier an, die meistens am gefährdetsten sind, sich anzustecken - wir versuchen alles, was möglich ist, um die ausbreitung zu verhindern, wünschen aber wirklich jedem hund, er möge aktuell nicht zu uns kommen...

hier ist eine 8 köpfige welpenschar, sie kamen ohne mutter, sind mittlerweile schon einen guten monat hier + haben sich von kümmerlichen angsthasen https://youtu.be/8RBJyTdiuuM zu propperen draufgängern  entwickeln können - trotzdem sind sie noch nicht safe, das sind sie erst zwei wochen nach ihrer zweiten kombiimpfung, womit sie auch ausreisefähig sind - bei der gruppe dauert das zb noch noch locker 6 wochen - https://youtu.be/h7LYX9gT85I

 

 

die wlaschna + die ofje -

sind zwei miniwesen, maximal 5 wochen alt - die beiden kamen ohne mum + waren erstmal völlig verloren hier - mittlerweile haben sie sich gut eingefunden + sind für ihre verhältnisse schon ganz lustig unterwegs - wlaschna hat heute abend nicht essen wollen + sich untypisch zurückgezogen - ihr parvotest war negativ...

https://youtu.be/IPp-9iOmSvU

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

seit drei tagen lebt auch der ozman bei den beiden - sie bilden vom alter + von der größe eine liga + ergänzen sich schön -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der atari -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+ sein bruder roy -

beide sind noch sehr skeptisch + scheinen den kontakt zu menschen nicht gewohnt zu sein -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die hanadi -

ist die ´berüchtigte´ mutter unserer letzten bärchen - sergio, haifa, nementoma + poker - die hündin, die so schwer zu fangen war + schon für reichlich nachwuchs in der kaufland-gegend gesorgt hat -

wie auch immer sie nun eingefangen wurde, sie ist nun kastriert + hat einen großen teil ihrer skepsis ablegen können - noch immer ist sie auf der hut, aber lang nicht mehr so wie zu anfang -

hier ein video der gruppe hanadi, atari, roy + rhonin (der ist angebunden, weil er mehr als zugänglich ist...in sachen leckerlies könnte man auch sagen, er ist oberaufdringlichgrenzenlos...)

https://youtu.be/qaozJa3Ng4U

 

 

 

 

 

 

 

 

die civetta -

kam als völliger filzknäuel + entpuppte sich dann als dürres, kleines etwas, das erstmal zeit brauchte, um mit all dem licht in den augen klarzukommen...

civetta ist ein selbstbewußtes madämchen mit einer gehörigen portion charme -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der tahatan -

ist ein kleiner, supernetter kerl - sowohl mit mensch wie mit hund - er geht top an der leine, möchte uns menschen gefallen + ist lebensfreude pur -

https://www.youtube.com/watch?v=415YL_5lPP4&feature=youtu.be

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die yamka -

ist eine dezent-freundliche junge hündin von zierlicher statur -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der konrad -

hat unseren blutdruck mal wieder in die höhe schießen lassen - vor wut auf die menschen, die solche tiere züchten - selbst wenn 70% aller menschen, die mit solcher art hunden zusammen leben, sich gut um sie kümmern + auf ihr haarkleid achten, bleiben noch die 30, die sie dazu zwingen, in so einen zustand leben zu müssen...

es hat einige zeit gedauert (+ wir sind heute noch nicht fertig mit ihm), bis wir das gröbste abgeschnitten hatten - ein unglaublicher gestank tat sich unter den drecklocks auf -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

je mehr wir von ihm abschnitten, desto deutlicher wurde, daß konrad ein sehr alter hund ist -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

sehr viel hunger hat konrad mitgebracht - hält man ihm was essbares vor die nase, folgt er einem so ungefähr überall hin - ansonsten ist er wenig erbaut von menschlichen kontaktaufnahme-versuchen + zeigt einem auch umgehend die paar zähne, die ihm noch verblieben sind...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mittlerweile lebt konrad bei uns am haus -

es war uns schon vorher klar, daß er völlig verpeilt + zutiefst eigen ist...weitergehend wurde ein herzproblem festgestellt, so daß wir ihn nun auf seine pillen einstellen müssen - so macht er hier seinen brödler-turn, ist in die alte logan-ecke neben dem blauen haus gezogen + vergisst manchmal, wie nochmal der weg von a nach b war...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die imari -

ist eine skeptische hündin, die vorerst lieber auf abstand bleibt - leckerlies aus der hand sind machbar, aber mit langem hals + sprungbereit -

drei kids hatte sie im gepäck, die sie echt gut hingekriegt hat -

https://youtu.be/WSCLf79-Xtw

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die shaggy -

ist ca ein halbes jahr jung + sah schlimm aus https://youtu.be/X01_9rfKqaM

mal wieder ein typischer fall von fortgeschrittener demox - in der regel bekommt man das schnell in den griff + so siehts bislang auch bei shaggy aus; all die offenen + entzündeten stellen sind mittlerweile verheilt, ihre haut wird langsam wieder haut + sehr bald werden die ersten kleinen haare sprießen...

shaggy ist ein sehr aufgeschlossener + anhänglicher teenie -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die maali -

ist ein klein wenig älter als shaggy + von ähnlichem naturell; sehr aufgeschlossen, anhänglich + unternehmungslustig -

maali + shaggy sind mittlerweile gut befreundet + da shaggy nun auch in der lage ist, spielen zu können - sind sie sehr sweet anzuschauen, die beiden - hab leider keine clip von ihnen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die maria -

wurde von einer frau zu uns gebracht, die maria seit ein paar wochen futter an ihren aufenthaltsort, den waldrand, brachte - sie fand maria eines tage einfach bewegungsunfähig vor -

maria konnte sich tatsächlich nicht bewegen, ihre beine waren nicht in der lage, sie zu tragen, ihre ballen zeigten kein schmerzempfinden - geistig war sie voll dabei + körperlich völlig unversehrt - sie hatte allerdings über stunden in der prallen sonne gelegen + stand kurz vor einem sonnenstich -

eine diagnose haben wir letztendlich nicht, maria läuft heute wieder völlig normal, es ging einfach von tag zu tag mehr + besser - meli hat recherchiert, eine zeckenlähmung kommt in frage, denn tatsächlich hatte maria ein paar zecken, was ja hier bei uns sehr außergewöhnlich ist -

however - maria ist eine kleine + lustige hündin mittleren alters, etwas speziell ist sie schon + nicht 100% sicher im umgang mit menschen -

https://youtu.be/Jt3fcme_aCc

 

 

 

 

 

 

 

 

die hadewina -

ist auch marke speziell - sie ist zwar interessiert an uns, aber eher in opportunischter weise - so leckerliemäßig - ansonsten traut sie uns vorerst noch nicht besonders über den weg + zeigt das auch deutlich mit lefzen + zähnen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die pippoca -

ist eine unaufdringlich- aufgeschlossene junge hündin - sie ist es offensichtlich nicht gewohnt, daß man sich für sie interessiert, freut sich aber sehr darüber -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der fridor + der sorbas -

sehen hier kumpeliger aus, als sie sind - fridor steht ganz schön unter sorbas´ pantoffel...

sorbas ist ein sehr aufgeschlossener kerl, der viel von sich hält + vermutlich schon mit menschen zusammen gelebt hat - 

fridor ist mit menschen eher ungeübt + hatte wohl generell noch nicht so viel gelegenheit im leben, sich zu entfalten -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

das sind bernadette + bernadette -

der mensch bernadette ist unsere neue welpenbeauftragte, baby-bernadette wurde einer frau in den garten gelegt - sie hatte grad mal die augen geöffnet, ist klar, was das heißt, gell...bottletime...zum glück bot sich bernadette an, die kleine über nacht mit zu sich zu nehmen + so konnten wir uns tag + nacht teilen - zum weiteren glück wurde ein paar stunden später noch der bruder gebracht, der von einer anderen frau in einem anderen garten entdeckt wurde - wir haben sie die gegend nochmal absuchen lassen, aber mehr welpen ließen sich nicht finden -

ich glaube, so um die zwei wochen sind die beiden nun bei uns - bernadette + adrian, benannt nach ihren over-night-parents -

wir denken, das werden mal ganz schöne brummer...auf jeden fall ist es sehr erstaunlich, wie gut + schnell die beiden sich in all das eingefunden haben - mittlerweile leben sie schon allein in einem abteil der welpenquarantäne, futtern eigenständig + erledigen ihre geschäfte fast ausschließlich in der dafür vorgesehenen ecke -

https://youtu.be/H2fz97vcvgc

https://youtu.be/5tdLtSRQxCI

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hier haben wir 7 welpen - 4 geschwister + drei, die einzeln dazu kamen https://youtu.be/iy7F4DckURs

 

 

das ist indira, sie hat 4 kids dabei, von denen ich noch keine bilder habe -

indira ist eine kleine, anfangs zurückhaltende hündin,die das leben im tierheim oder zumindest auf so kleinem raum sehr stresst - sobald wir können, versuchen wir der familie mehr platz zu geben -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die momoa -

ist eine superanhängliche + verschmuste hündin -

momoa wurde von den hundefängern gebracht, zusammen mit zwei welpen, die angeblich zu ihr gehören sollten, allerdings unterschiedlich alt waren...angesichts ihrer megaprallen milchleiste + ihres scheidensekrets gehen wir davon aus, daß sie grad erst geboren haben muß + keiner der beiden welpen eigentlich zu ihr gehört...seitens der hundefänger bekommen wir darüber, wie auch über den angeblichen fundeort keine infos -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die tena ist einer der beiden welpen, sie zeigte kein großes interesse an momoa + wirkte einfach nur verloren - gute zwei wochen wird sie jung sein + mit der nahrungsaufnahme stellt sie sich extrem ungeschickt an -

nach anfänglichem zögern hat sich momoa der kleinen glücklicherweise angenommen, putzt sie + schaut nach ihr, das mit dem trinken üben wir immer wieder gemeinsam - tena nimmt immer nur die gleiche zitze + kommt irgendwie nicht richtig zu potte - ich habe nun zum erstenmal in meinem leben milch von einer hundemutter ´gemolken´, manchmal trinkt tena die aus einem schälchen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

anfangs waren auch bernadette + adrian dabei, die waren aber dermaßen aufdringlich, grob + immer in der ersten reihe an der milchbar, daß sowohl momoa als auch wir es nicht zumutbar fanden...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die rosalia -

ist eine voll liebe + anhängliche hündin, sie wurde in der stadt aufgelesen, wo sie offensichtlich neu war, was in der regel ausgesetzt bedeutet -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die smaty -

wurde von irgendwem irgendwo gefunden - smaty ist noch ganz jung, sehr menschenbezogen + ausgeprägt verschmust -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der starny -

ist ein feiner kerl - er hört top auf seinen namen, geht super an der leine, versteht sich gut mit anderen hunden + menschen sind eh der burner für ihn -

einzig seine kletter- + springfreude ist hier etwas ungünstig - wir hoffen, ihn nun sicher untergebracht zu haben -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der terrence + der paxton -

kamen zusammen mit starny + himmeln ihn an...

die beiden sind jung, aufgeschlossen + voller lebensfreude -

terrence ist ebenfalls an demodex erkrankt - auch er wird sicher bald schon ganz anders aussehen -

hier der einzug der drei bei dembe + zuma:

https://youtu.be/C29zVDByu1s

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die tyra -

ist eine junge hündin, die eines abends vor einer pension auftauchte + sich dort wohl ganz gern eingemietet hätte -

tyra ist sehr aufgeschlossen + freut sich über menschliche gesellschaft -

 

 

zum schluß noch ein clip - einfach, weils so schön ist  https://youtu.be/ZdZ57EIOSzI


Kommentare:

Am 19.07.2017 schrieb Gundula:
Hallo es ist Ok wenn Ihr meinen Komentar nicht einstellt.Aber da die Hundefänger immer Junge ohne Mutter bringen ist mir der Kragen geplatzt Gundula Schuldigung

@gundula:
in der regel veröffentlichen wir jeden kommentar - ganz selten, wenn jemand sehr ausfallend wird oder sich völlig ohne bezug äußert, wird gelöscht -
wir schauen nicht täglich nach neuen kommentaren, manchmal dauert es ein paar tage, bis sie veröffentlicht werden -
Am 18.07.2017 schrieb Gundula:
Hallo Ihr lieben,
schon dass die beiden Jungs wieder zurück sind und nicht auf die Schnellstrasse gekommen sind.
Ich hoffe dass Ihr bald alle spezial Auflagen erfüllt habt und mit den Kastrationen starten könnt.Es ist uns schon klar dass diese Auflagen den Tierschutz betreffen aber nicht die Kommerzielle Hundeindustrie .Hundefänger ?ernten? bei den Hündinnen die Jungen .Aber die Mütter sind nicht zu finden bis es wieder Junge zum einsammeln gibt.Die landen dann zu deren Glück bei euch.In anderen Städten gehen die hundefänger genauso vor.
Die Hunde im Shelter bringen den Shelter Besitzern ?Firma? Geld .
Die Hunde werden dann von Wander ?Tierärzten?getötet für Geld.Oder anderen.
Die toten Hunde werden dann in dem Tierkörperkrematorium verbrannt für Geld.
Bis das korrupte Hunde Imperium zerschlagen wird dauert es noch.Aber an allen Ecken wird daran gearbeitet .Es scheint dass die normale Bevölkerung dazu beitragen möchte wenn z.B die Schäfer ihre Hunde zum Kastrieren bringen.Also bleibt bitte dran.
Parvo ist selbst in Deutschen Tierkliniken gefürchtet. Ihr macht das trotz Verlusten sehr sehr gut.
Das musste ich jetzt mal loswerden.
Am 14.07.2017 schrieb Bianca und die 5 Js:
Hallo, Ihr Lieben, es ist soooo toll, dass Ihr trotz der vielen Arbeit und der vielen Sorgen immer noch die Zeit findet, uns mit so vielen Berichten und Videos zu versorgen. Das Gewitter ist schon beeindruckend. Shaggy wird zu einer Schönheit warden, bin ich mir sicher und sie kann jetzt durch Euch so richtig durchstarten. Ich bin total überfordert von den ganzen Neuzugängen und werde mir Euren Bericht noch einmal in Ruhe anschauen. Wieder soooo viele Hunde, unfassbar. Ganz liebe Grüße an Euch!!!
Am 14.07.2017 schrieb Charlotte:
Am meisten berühren mich Konrad und Shaggy - wohl nicht nur mich. Was diese beiden mitmachen mussten, ist unglaublich. (Und es gibt wohl noch viele Konrads und Shaggys auf dieser Welt :-(.) Gott sei Dank sind sie nun bei euch, wo es ihnen so gut geht, wie das überhaupt möglich ist! Danke, danke, danke.
Am 14.07.2017 schrieb Ingeborg M.:
Liebe kleine wunderschöne Tundra es tut mir so leid, dass das Schicksal dir so gar keine Chance geben wollte.
Sch.... Parvo!!
Ruhe in Frieden oder rock die Bude......in unseren Herzen hast du deinen Platz gefunden.
Allen an/von Parvo Erkrankten/ Bedrohten schicke ich meine gesamte positive Energie, symbolisch begleitet von brennenden Kerzen und ich hoffe sehr, dass durch die renovierte Quarantänestation ein Ausbreiten verhindert werden kann.
Trotz "OmG....wieder so viele Welpen" heisse ich alle Neuhinzugekommenen herzlich willkommen. Für's erste habt ihr es geschafft. Jetzt seid ihr in der Obhut unserer Engel Meli und Sabine, welchen ich wieder und immer wieder herzlichen Dank!!! zurufe.



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05.07.2017

wir nehmen uns kritik tatsächlich zu herzen + das muß nicht automatisch schlimm, sondern kann sehr bereichernd sein! das setzt jedoch vor allem voraus, daß man sich die zustände + das leben hier vorstellen kann - an deutschen verhältnissen zu messen, funktioniert schlicht + ergreifend nicht, weder in diesem tierheim noch in diesem land -

seit dem letzten bericht aus dem tierheim ist viel zeit ins land gezogen + mit ihr auch viele neue hunde -

die stelle ich euch sehr bald vor, heute erzähle ich kurz, was  hier im tierheim so geschehen ist -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

anfang junihatten wir voll schönen besuch; barbara + peet waren hier + haben sich 10 tage um die hunde + deren wohlergehen gekümmert - wir haben zusammen sonnensegel aufgehängt, ebensolche gebastelt, viele hunde mit fotos aktualisiert +  vieles mehr -

 

bitte nächstes jahr noch ein paar tage drauflegen + die zwei-wochen-grenze knacken!

hier ein paar clips aus den tagen:

https://youtu.be/4INj5Noy5NM

https://youtu.be/KntsKX8PoG8

https://youtu.be/dTdGLIdyu5o

 

 

ein transport, der in vielerlei hinsicht besonders war, fuhr vor einer guten woche hier vom hof -

es war bis inklusive des abfahrtmorgens einer der chaotischten seit langer zeit -

johanna saß auch mit drin + ist bis wien mitgefahren, wo sie eine woche urlaub gemacht hat -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aber die drei gründe, die ihn für uns wirklich besonders machten, seht ihr hier:

 

die edna ist mit eingestiegen + in ihr endgültiges zuhause gezogen, in dem ihre spezielle freundin mariani schon auf sie gewartet hat -

edna ist einer der hunde, die wir 2013 aus suceava aufgenommen haben - es war ein langer gemeinsamer + echt guter weg bis zu dem tag, an dem wir sie in den sprinter gesetzt haben - wir freuen uns sehr für sie!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

auch jamie war dabei + zog in eine pflegefamilie -

jamie kam 2014 zu uns + ebenso wie edna lebte sie schon seit geraumer zeit mit uns am haus + war mitglied unserer großfamilie hier - es waren drei echt gute jahre, finden wir!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

pana, die hier anfang 2016 als panos einzog, ziemlich abgerockt aus slatina kam + sich hier sehr schnell sehr gut gemacht hat - einzig das ausreiseticket fehlte bislang - nun lebt sie in einer pflegefamilie -

 

nicht von diesem transport aber einem späteren hier mal ein eindruck, wie das so läuft morgens -

oft fährt der sprinter nach übergabe des letzten hundes noch zu unserem spendenlager + kommt dann vollbeladen zu uns gefahren -

https://youtu.be/nP2gLHDZaFY

 

danach werden die hunde meistens von den arbeitern gebracht, wer kann, geht an der leine, die anderen werden getragen - wir legen ihnen ein halsband um + setzen sie nach einem plan in die boxen -

https://youtu.be/jeAWPIZScP8

 

 

 

 

 

 

unsere welpenquarantäne ist nun endlich renoviert + wieder im einsatz - wir möchten uns ganzganz herzlich bei allen bedanken, die uns das möglich gemacht haben!

https://youtu.be/MDb73vgCGrc

 

 

 

es gehen dinge vor im tierheim...

https://youtu.be/N0Qi99cCfz8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

dinge, die chaos + schmutz hinterlassen aber ebenso neue perspektiven bieten - umbauten...

tatsächlich bewegen wir uns in sachen praxiszulassung + daraus folgendem haus- wie auch außenanlagenumbau -

im haus wird der haupteingang verlegt, das klo mußte der neuen tür weichen, neues bad entsteht nebenan - dann kommt ein durchbruch in den hinteren teil des haus + das obergeschoss wird umgebaut -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

leider fiel in dieser zeit der strom hier komplett aus - für eine ganze woche...somit mußten wir einen generator betreiben, der das großbaustellefeeling komplettierte -

wir sagen: augen zu + durch, kann ja alles nur besser werden!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kommentare:

Am 07.07.2017 schrieb Gisela Winterstein:
Vielen Dank für Euren Einsatz - macht bitte weiter so, lasst Euch bitte nicht entmutigen??
Am 06.07.2017 schrieb Dorothee:
Ednas Auszug in ein Zuhause ist mein highlight in diesem Jahr! Seit 2014 war sie meine Patenhündin. Nun hat sie es geschafft.
Am 06.07.2017 schrieb Ingeborg M:
Dass Edna endlich in ein schönes Zuhause ziehen konnte freut mich ganz besonders, auch dass Jaimie und Pana in D eine PS fanden ist wunderbar.
Danke an alle, die dies möglich machen und danke an euch vor Ort für euere unermüdliche und aufopfernde Pflege!! :love: :love: :love:

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26.06.2017

 

wenn kobras tod eins nicht war, dann absehbar...sonst hätten wir sie sicher nicht so untergebracht, wie wir sie untergebracht haben -

meine beschreibung, wie es dazu kam, war tatsächlich sehr gerafft, darum hier noch ein nachtrag, der manchen vielleicht einen anderen blickwinkel aufzeigen kann, die sich dazu sehr verständnislos geäußert haben -

wir haben in den beiden tagen vor kobras tod so einiges versucht, ihr die angst erträglicher zu machen + an dem dritten tag nach bestem wissen + gewissen gehandelt -

daß wir kobra nicht betäubt haben, hat ihr am ersten tag im freilauf das leben gerettet; wäre sie da rumgetorkelt, hätte die meute sie umgehend erwischt + vielleicht getötet...unserer erfahrung nach wirken beruhigungsmittel bei ängstlichen hunden oft viel abgeschwächter oder auch gar nicht, so daß sie maximal leicht wanken, aber noch unglaubliche leistungen aufbringen können -kobra kannte es nicht, sich in geschlossenen räumen aufzuhalten; am ersten tag habe ich das dritte oder vierte gewitter mit ihr in dem grünen bauwagen in zone 1 verbracht, wo sie ununterbrochen auf + ab lief, ich kein fenster auch nur auf kipp machen konnte, weil sie sich sofort durchquetschen wollte + wir da zusammen fast erstickt wären - leider war auch die leine für kobra ein graus, so daß ich sie auch nicht hätte festhalten können, um sie zur ruhe zu zwingen - an futter oder kauartikel war überhaupt nicht zu denken -

kobras verhältnis zu uns war zwar wohlwollend + ich möchte sagen, sehr freundschaftlich – so 100% traute sie uns aber trotzdem nicht über den weg + war auch unter normalen umständen zwar schmusig + lustig, ab + an aber auch kurz wieder leicht schnappig + voll auf dem sprung - die gewitter am tag ihres todes dauerten den ganzen abend an, gingen dann in wetterleuchten über - als wir kobra + artemius in dem hochsicherheitstrakt verließen, hatten wir nicht den eindruck, sie dort in panik zu hinterlassen -

in den 5 jahren hier ist noch kein hund daran gestorben, daß er nicht aus seinem zwinger rauskam – in der regel sterben sie, wenn sie rauskommen + in einem anderen zwinger, im freilauf oder auf der straße landen - aber ja, vielleicht hätten wir kobra doch anders in ihrer angst helfen können – das haben wir uns natürlich auch schon gefragt + dann hätte sie vielleicht nicht sterben müssen...wir sind in dem moment auf nichts anderes mehr gekommen, als sie räumlich wirklich safe unterzubringen – mit hohen wänden, breitem kletter/springschutz, insgesamt etwas weniger in der wetterschneise, mit schutzräumen + einem kumpel – nach bestem wissen + gewissen...doch womöglich war es nicht die richtige entscheidung...

stirbt ein hund eines unnatürlichen todes, ist unser erster gedanke immer, ob wir es nicht hätten verhindern können + uns etwas wichtiges entgangen ist – meli + ich sind nicht unfehlbar - wir sind menschen, uns unterlaufen fehler + wir lernen nicht immer sofort daraus, auch wir sind manchmal schräg oder unkonzentriert, überfordert, sehr müde + antriebslos – wir irren uns, schätzen falsch ein, sind zu optimistisch oder pessimistisch - wir vergessen dinge, auch wichtige, sind manchmal ungerecht, auch zu hunden...+ schämen uns dann dafür...wie jeder andere mensch sind wir kritisierbar + wissen wahrlich nicht alles besser, manchmal können wir gut, manchmal weniger gut mit kritik umgehen – wir sind keine superhelden + auch nicht die geborenen hundefüsterer...wir lernen aus erfahrungen, die wir hier machen, sind viele schritte vorangekommen, doch immer noch weit entfernt von dem punkt, an den wir wollen -

das ist jetzt alles nicht mehr nur auf kobra bezogen, sondern auf das gesamte leben + tun in diesem tierheim – hier fehler zu machen, bedeutet unter umständen, leben zu riskieren + dann mit so einem tod klar kommen zu müssen -


Kommentare:

Am 04.07.2017 schrieb Moni und Mandy:
Ihr Lieben. Ih habt alles richtig gemacht last euch nicht von so Zeilen verunsichern. Ich habe auch eine ängstliche Hündin, es kann immer etwas schlimmes passieren, man kann die Tiere nicht vor allem beschützen. Das was bei euch passiert ist, ist so selten und man konnte es nicht vorhersehen. Ich drück euch alle mit Mandy (Iki) ganz doll. Wie gesagt ihr habt alles aber auch alles richtig gemacht. Nehmt euch das auf keinen Fall so zu Herzen.
Am 30.06.2017 schrieb Frankie G.:
@Karin S., ich habe das auf Kobra und die Hunde im Tierheim bezogen mit dem ziehen lassen wenn ein Gewitter kommt. Auch ich habe so einen Kandidaten zuhause, der 1000 Tode stirbt wenn es blitzt und donnert. Was ich mache? Ignorieren, dass ist das Beste. Evtl. Fernseh oder Radio etwas lauter und gut ist. Aber auf keinen Fall bemitleiden und versuchen zu trösten etc. das macht es nur schlimmer. Aber egal. Es geht hier um die Hunde die von der Strasse kommen und bei Meli und Sabine leben. Diese Hunde kennen zum Teil keine geschlossenen Räume, lebten nie in einer Wohnung oder Haus. So, dann stelle man es sich einfach vor, wie es für Kobras war, eingesperrt zu sein...die Todesangst hat sie das Leben gekostet. Daher bin ich immer noch der Meinung. Solche Hunde ziehen lassen wenn ein Gewitter kommt. SIE wissen was zu tun ist, glaubt mir.
Am 30.06.2017 schrieb Karin S.:
@Frankie G. Ich glaube nicht das dein Vorschlag eine realistische Möglichkeit ist. Das Freilassen von kastrierten Strassen Hunden wie es ursprünglich geplant war, hat sich ja leider nicht realisieren lassen. Unsere Hündin hat auch panische Angst bei Gewitter und würde ohne Leine "durchgehen" d.h. Ziellos weglaufen. Sie ist dann nicht mehr ansprechbar obwohl sie sonst sehr anhänglich ist. Wenn wir sie laufen liessen und sie unkontrolliert auf die Straße rennt und einen schweren Unfall verursacht... Was ist dann? Uns träfe die Hauptschuld.
Am 29.06.2017 schrieb Klemmi:
Ja, eigentlich ist schon alles gesagt und ich möchte mich den Worten von Petra Erdmann oder Tania anschließen, ihr macht einen verdammt guten Job und dafür DANKE!
Am 29.06.2017 schrieb Frankie G.:
Möchte mich nun auch mal dazu äußern. Bestimmt wird mein Beitrag gelöscht oder von anderen böse kommentiert aber ich werde trotzdem meine Meinung dazu äußern.
Ganz ehrlich? Ihr hättet sie einfach frei lassen sollen...sie hätte genau das gemacht, was sie in all den Jahren zuvor auch getan hat...keiner weiß es...aber sie hat überlebt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass durch das Eingespertsein noch mehr Angst und Panik dazu kam und das war ihr Todesurteil.
Wenn ihr noch mehr so Kandidaten habt, dann lasst sie ziehen..sie wissen ganz genau was zu tun ist..und wenn man Glück hat, findet man sie wieder, wenn nicht, dann sollte es nicht sein. Aber sperrt keinen Hund mehr ein wenn er solche Todesangst hat. BITTE!!!!

@frankie g:
warum sollte dein beitrag gelöscht werden?
hier ist nicht einstimmigkeit gefragt, sondern konstruktiver austausch -
daß es oftmals einen anderen eindruck macht, liegt daran, daß kritiker sich leider selten öffentlich äußern, sondern private emails schicken -
danke für diese anregung, wir werden sie in betracht ziehen!
sabine
Am 28.06.2017 schrieb Bernhard - Kristo - Lios (Ghost Rider) :
Liebe Sabine,
ihr habt nichts, absolut nichts, falsch gemacht. Kristo,dein "Liebling" aus Paros, kämpft bei jedem Gewitter um sein Leben. Nach mehr als 5 Jahren kann ich ihn zuhause halbwegs ruhig halten. Zudem habe ich auch nur 2 Fellnasen in meinem Zuhause. Ihr leistet doch so schon übermenschliches, ihr werdet ihn und viele Andere eines Tages wiedersehen (Regenbogenbrücke). Das ist der Tag auf den ich mich freue, meine Fellnasen und ich, keine Schmerzen, keine Ängste, keine Fehler, nur das Glück zusammen zu sein. Ihr seit toll und verrichtet großartige Arbeit.
Am 28.06.2017 schrieb Sonja:
Ach ja...
Man musste ja damit rechnen, das Kobras Tod diskutiert und auch kritisch betrachtet wird.
So traurig das alles auch ist - seht das Schöne, das Gute was ihr leistet!
All die vielen geretteten Seelen, die ehemals Chancenlosen, die plötzlich keine mehr sind - weil es Euch und das Tierheim gibt!

Ich persönlich schätze nicht nur Euer unermüdliches Engagement, sondern eben auch die Transparenz, die BP uns gewährt! Danke dafür!

Wer transparent und ehrlich ist, muss mit Kritik leben. Kritik, die häufig von denen kommt, die selber nichts tun. Außer meckern und kritisieren, eben...

Augen zu und durch! ;o))

Am 28.06.2017 schrieb Conny:
Es ist hart wenn man einem Hund nicht helfen kann, ihr konntet es nicht absehen dass es im Tod von Kobra endet. Leider sind diese panischen Hunde kaum behandel oder heilbar, weil es echte Phobien sind. Wir haben hier auch solch eine Hündin- Bella mit einem Auge, eure ehemalige Isabella. Durch mein Tierpsychologiestudium weiß ich inzwischen, dass solche Phobien kaum beeinflussbar, geschweige denn heilbar sind. Bella reagiert beim kleinsten Geräusch was knallähnlich ist, selbst wenn es ganz leise weit weg ist. Egal was wir ihr bisher zur Unterstüzung gegeben haben (Bachblüten, DAP Stecker....) NICHTS hilft! Silvester fahren wir inzwischen in die absolute Einöde um ihr den Stress zu ersparen. Auch ihre völlig entspannte Kumpeline hilft ihr nicht. Sie ist in den Momenten in ihrer Angst völlig gefangen.
Ihr habt Euer Bestes gegeben und solltet euch auf keinen Fall Vorwürfe machen. Ihr leistet so viel und helft so vielen Hunden!
Am 27.06.2017 schrieb Tania:
Liebe Meli und Sabine......ich bin bei euch in Gedanken und finde es mal wieder sehr sehr traurig, dass es Menschen gibt,die eure Situation total verkehrt einschätzen. Ich hoffe,es geht euch nicht zu sehr an die Nieren.Es tut mir sehr leid.Hättet ihr eine andere Variante gewählt, wäre es wahrscheinlich auch nicht richtig. RiP liebe Kobra.....
Am 27.06.2017 schrieb Bianca und die 5 Js:
Schon unglaublich, was manche sich vom gemütlichen Sofa von zuhause aus so denken.

Leute, macht es besser und packt mit an, anstatt hier irgend welche Zweifel zu erheben. Es kann sich wohl kaum Jemand 400 Hunde bei Gewitter vorstellen, wenn man das nicht selbst erlebt hat.

Natürlich ist das tragisch mit Kobra, das ist doch gar keine Frage. Aber das sind Dinge, die immer passieren können und werden, auch wenn man noch so versucht, alles zu bedenken und zu managen. Es geht nicht!

Hut ab, Mädels!
Am 27.06.2017 schrieb Karola und Werner S.:
Hallo ihr Lieben,
wir können uns nur allen Kommentaren anschließen, ihr sagt, ihr seid keine Super-Helden, wir behaupten das Gegenteil, ihr seid unsere Superhelden. Horst, der Pate von Kobra ist unser Freund, wir waren zusammen traurig, als wir die Nachricht von Kobras Tod erhalten haben. Aber wir wissen genau, dass ihr alles richtig gemacht habt, wir vertrauen euch und wissen um eure Liebe und Fürsorge für alle armen verlassenen Kreaturen. Lasst euch von solchen Besserwissern und Schlaumeiern nicht unterkriegen. Wir danken euch von Herzen für alles, was ihr leistet. Unsere Gedanken sind bei euch !!
Am 27.06.2017 schrieb Gundula:
Bitte seid nicht so traurig Ihr habt alles mögliche getan.Wem das nicht klar ist ist unwissend.
Ihr macht den Frühdienst den Spätdienst und teilweise auch den Nachtdienst.Weil Ihr nicht nach 8 Stunden oder 10 Stunden Feierabend macht und dann die Füße hochlegt.Oder sagt och dann mach ich morgen weiter.Ich hatte mal eine Ältere ca 77 Jährige Nachbarin.Sie hat als Kind mitbekommen das Ihre Tante beim Wäsche Kochen vom Blitz getötet wurde der über die Wasserleitung bis in den
Waschkeller ging.Wenn es nur aus der ferne Grummelt ist die Dame nach Hause das Treppenhaus
hochgerannt in Ihre Wohnung.Wo sie sich dann verkroch.Sie wußte das es ein Blitzableiter gab das der Blitz eher in die umligenden Hochhäuser einschlug das sie eigentlich sicher war.Was sie auch sagte .Aber das ist ebend Panik.Trotz wissen Angst.Auch eine Sedierung hätte Kobra nicht geholfen sie hätte sich noch hilfloser gefühlt. Vielen lieben Dank für Offenheit,Leidenschaft und Leistung.
GUNDULA
Am 27.06.2017 schrieb Ingeborg M.:
Hallo Mädels, wir alle wissen, dass ihr euer Möglichstes und fast noch mehr für die Hunde tut und im Rückblick auf Verstorbene getan habt.
Ihr müsst euch dazu nicht erklären.
Wir alle weinen mit euch um Kobra und ihr tragischer Tod berührt unser aller Herzen, aber wir weinen auch um euch und fühlen euren Schmerz.
Ich habe nichts derartiges gelesen, aber allen, die sich verständnislos geäußert haben, unterstelle ich, sie wissen nicht, wovon sie reden.
Ich umarme euch
LG
Am 27.06.2017 schrieb Moni:
Ich bin sicher, Ihr habt alles getan, was Ihr tun konntet. Wenn man vorher immer wüßte, was passieren wird...Ihr macht Euch doch wirklich viele Gedanken, was man besser machen kann, also kann man Euch da keine Vorwürfe machen und das solltet Ihr auch nicht tun! Klar ist es traurig, aber was soll man tun, Ihr habt ja nicht nur den einen Hund, um den Ihr Euch kümmern müßt!Ich finde, Ihr tut was Ihr könnt und das macht Ihr verdammt gut!
Am 27.06.2017 schrieb Charlotte:
Ihr müsst euch ganz gewiss keine Vorwürfe machen. Ich denke nicht, dass man sich in vielen anderen TH so viele Gedanken um einzelne Hunde macht. Zur Trauer um Kobra dürfen nicht noch Selbstvorwürfe kommen. Wir alle hier wissen, dass es manchmal einfach nicht geht, wie es soll. Das Schicksal hat es anders bestimmt - behaltet eure Kraft für die anderen, ihr zwei Lieben. Alles Gute euch beiden!
Am 27.06.2017 schrieb Petra Erdmann:
Liebes Team vor Ort,
"Verständnislos geäußert"? Es mögen bitte alle, die sich "verständnislos äußern" ihr Köfferchen packen und für ein paar Jährchen nach MC übersiedeln und den Job übernehmen. Danke und viel Erfolg dabei.

Ich bin sicher, niemanden von uns trifft Kobras Tod mehr als euch. Und die wenigsten können sich wirklich vorstellen, unter welchen Bedingungen ihr 24/365 arbeitet und lebt. DAS soll erstmal einer bessermachen.

Liebe Grüße und wie immer: ein fettes DANKE!!!
Am 27.06.2017 schrieb Horst:
Hallo Ihr,

Ich schreibe hier als ehemaliger Pate von Kobra :

Ich weiß das Ihr alles menschenmögliche getan habt !!!

Es kann und darf niemand euch einen Vorwurf machen !!!

Ihr leistet dort vor Ort eine Arbeit die nicht mit Worten zu beschreiben ist. !!!

Vielen Dank für alles !!!!!
Am 26.06.2017 schrieb Beate .Z:
Liebe Sabine, liebe Meli, jeder von uns weiss, das ihr immer !!! das Beste für die Hunde wollt und tut. Der Tod von Kobra ist ohne Frage tragisch. Wir hatten vor Jahren einen "Gewitterhund" und können ein klein bischen erahnen was in Kobra vorging.
Am 26.06.2017 schrieb Heike H. :
Ihr Lieben, wäre Kobras Tod zu verhindern gewesen, es wäre euch sicher gelungen. Alle anderen Hunde haben das Unwetter unbeschadet überstanden.
Dein Bericht hat mich sehr berührt liebe Sabine. Das Wichtigste im Leben ist die Liebe und die Aufrichtigkeit. Die Liebe zu den Hunden lässt euch dieses Leben leben.
Der Tod jedes einzelnen Hundes ist ein solches Unglück, unfassbar und zu tiefst traurig.
Ihr habt mein ganzes Mitgefühl und ich wünsche euch von Herzen, dass ihr diese furchtbaren Erlebnisse aushalten könnt, ohne selbst Schaden zu nehmen.

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24.06.2017

heute morgen fanden wir kobra tot auf...

es ist das so traurige ende ihrer panischen angst vor gewittern, die wir in den letzten tagen miterleben mußten -

vor drei tagen begann es, daß sich die extrem heißen tage gegen späten nachmittag durch gewitter sehr heftig entluden - kobra gehörte zu den hunden, die so eine panik dabei schieben, daß sie wahnsinnskräfte + ebensolche ideen entwickeln; so drückte sie von ihrer hütte aus die dachschindeln hoch + sprang in den freilauf, um dort wild herumzurennen -

wir hatten mittlerweile ein echt gutes verhältnis zu kobra, doch war sie in diesem zustand kaum fähig, uns wahrzunehmen - sie wieder in ihren zwinger zu bringen, war eine echte herausforderung -

wir haben den zwinger verstärkt + die hütten verschoben, doch sie schaffte es immer wieder - sprang auch aus dem tierheim heraus + lief auf der straße rum -

so brachten wir sie zusammen mit ihrem mitbewohner artemius in unseren absoluten hochsicherheitstrakt mit extra hohen wänden -

hier kam sie in der gewittrigen + dann mit wetterleuchten weitergehenden nacht von gestern auf heute tatsächlich nicht heraus, kollabierte aber offensichtlich an ihren sprungversuchen + den folgen der angst...

 

 

 

kobra kam ende februar zu uns - sie war ein unsicherer hund + innerlich immer auf der hut; es hat einige zeit gedauert, bis sie sich mit uns entspannen konnte + anfing, sich auch einfach mal über etwas richtig freuen zu können -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

so fanden wir heraus, daß sie eine total witzige ballspielerin sein + voll gut apportieren kann - außerdem legte sie mit ihren mitbewohnern mcintire + jetzt artemius immer mal wieder ein paar ausgelassene spielrunden ein, die die jungs so richtig ins schwitzen brachte - power hatte sie echt im popo...

https://youtu.be/LPjsVExiNu4

es war heute morgen echt schwer zu ertragen, kobra so aufzufinden; unverletzt, zwischen hütte + zwingerwand gekauert...tot...wir hatten sie doch nun in sicherheit gehofft...

ach kobra, hättewärewenn ist nun nur noch müßig - ab jetzt keine angst mehr!

 

 


Kommentare:

Am 25.06.2017 schrieb gisa:
da kommen mir die Tränen und ich spüre die panische Angst die dieser Hund erleben musste...vielleicht über Stunden alleine ohne Hoffnung zu entkommen...diese unendlichen Versuche zu entfliehen, die ihr das Leben gekostet haben. Sehr sehr traurig ....vom Leben betrogen und vom Tod noch dazu.
Am 25.06.2017 schrieb Carmen:
Es tut mir so leid......
Am 25.06.2017 schrieb Horst:
Liebe Kobra, ich bin fassungslos und sehr traurig über deinen tragischen Tod !!!!!! Wie gerne hätte ich Dir beigestanden bei deiner Angst.

Du wirst immer in meinem Herzen bleiben !!!

Ich werde dich nie vergessen....... :o(((

Tschüß Kobra mach es gut ......


Liebes Tierheim - Team, ich weiß das Ihr alles menschenmögliche getan habt um ihr zu helfen. Danke dafür !!!!!! Es sollte halt nicht sein.......Manchmal ist das Leben einfach nur gemein..........

Horst
Am 25.06.2017 schrieb Tina:
Wie traurig...ich hatte so gehofft, sie entwickelt sich noch...
Am 25.06.2017 schrieb Tania:
Das ist sooo traurig....:-(...aber man ist so hilflos bei vor Gewitter Angsthabenden Hunden....Wie man es versucht,es ist zum Verzweifeln.....Sie tun einem nur leid....Die arme Kobra......

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06.06.2017

 

der nadino ist tot...

er fiel vor ein paar tagen in einen heftigen krampfanfall, aus dem er nicht mehr herauskam + starb innerhalb weniger minuten -

das ganze wissen wir sicher, weil der zuständige arbeiter für nadinos bereich es zufällig mitangesehen hat - atilla war total fertig, daß er nadino nicht helfen konnte + konnte gar nicht richtig fassen, was da geschehen ist - er sagte wohl immer wieder ´ jo kutya, jo kutya´ -  ´guter hund, guter hund´ -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nadino kam im november 2014 zu uns ins tierheim, eindeutig hat er bis dahin an der kette gelebt + mit menschen eher ungute erfahrungen gemacht - es hat einige zeit gedauert, bis er sich an uns gewöhnt hat, dann noch einige zeit, bis er uns nicht mehr mißtraute + dann fing er an, uns zu mögen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

leider gebärdete sich nadino hinter dem zaun immer wie ein wahnsinniger; gefletschte zähne, knurrend + steckte man kamikazemäßig auch nur einen finger durchs gitter, konnte man den auch echt abschreiben...

so war es die regel, daß besucher seinen zwinger auf ihrer ersten runde durchs tierheim mit sicherheit nicht betraten, bis wir ihnen zeigten + versicherten, daß nadino sofort umschaltet, sobald man die tür öffnet + zu ihm geht - denn dann wurde er zu einem superfreundlichen + sehr anhänglichen hund, der einem eigentlich auf schritt + tritt folgte -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

eine zeitlang lebte nadino mit uns am haus, was in der einlebephase auch erst sehr gut klappte - je mehr er sich jedoch zuhause fühlte, desto mehr begann er für sich zu entscheiden, welche menschen das gelände passieren durften + welche nicht - unsichere menschen wie auch kinder stellte er dann  + da wir nicht immer zugegen sind, um sowas zu regeln, mußten wir uns leider wieder von ihm verabschieden + siedelten ihn in einem großzügigen zwinger mit übersichtlicher gesellschaft an -

dort lebte nadino bis jetzt in einer festen gruppe, in der er sich auch sehr wohl gefühlt hat - meli hat diesen bereich des tierheims regelmäßig besucht + den einzelnen zwingern dort freilauf verschafft -

nadino hat das immer mega genossen, so daß er atilla beim öffnen der zwingertür oft entwischt ist + eine extrarunde gedreht hat - das war echt sweet mitanzuschauen, wie gelassen atilla das genommen hat, weil er wußte, nadino kommt eh bald zurück - atilla hat dann seine arbeiten erledigt + nadino irgendwann halt wieder in seinen zwinger gepackt - andere arbeiter würden bei sowas kollabieren, den hund jagen + einfangen + umgehend wieder zurück bringen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mich erreichte die nachricht von nadinos tod hier in deutschland...es ist anders, soweit weg davon zu erfahren...ich weiß, ich hätte nichts daran ändern können, aber ich würde es irgendwie besser verstehen, wäre ich vorort gewesen - so ist es eine information + realisieren werde ich es dann erst, wenn ich vor seinem zwinger stehe + er nicht mehr da ist...

nadino, alter schwede + guter kumpel - was hätte sein können, ist nun müßig zu überlegen, es war, wie es war...die letzten jahre waren nicht die schlechtesten + in meiner erinnerung rennst du durch den freilauf der zone 4, volle kanne + mit strahlendem gesicht! :*

 


Kommentare:

Am 10.06.2017 schrieb Gabriela:
Ja echt traurig :-( machs gut Nadino
Am 07.06.2017 schrieb Charlotte:
Oh wie traurig, mach's gut drüben, schöner Nadino. Es ist tröstlich, dass du ein paar gute Jahre hattest bei Meli, Sabine und Atilla. Es macht auch Mut, dass es Arbeiter gibt, die den richtigen Umgang mit den Hunden doch langsam lernen.
Am 06.06.2017 schrieb Ingeborg M.:
Ach Nadino, dein Tod traf mich völlig unerwartet und mitten ins Herz.
'Aranyos kutya' habe ich dich hier bei mir in Gedanken genannt, nach einem Streunerhund, den ich mal vor vielen vielen Jahren aus Ungarn rausgeschmuggelt habe und den die Leute dort so nannten, was wohl niedlicher Hund bedeutet.
Schön, dass du durch Meli und Sabine und Attila (so hieß übrigens auch der Mann, der mir seinerzeit behilflich war_was es doch für Zufälle gibt) uns Menschen auch von ihrer guten Seite kennen lernen konntest.
Ich war oft auf deiner Seite und habe deine knapp 3 Jahre in M.C. aus dem fernen Berlin mit verfolgt.
Ruhe nun in Frieden oder rock die Bude dort hinter dem Regenbogen, ganz wie du es möchtetst:-))
RiP Nadino, mein "aranyos kutya'

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