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Glückspilz des Monats - Jimmy

Jimmy   Jimmy

Hallo, darf ich mich vorstellen: ich heiße Jimmy - na ja, eigentlich Jim Carrey, aber das ist meinen Menschen zu kompliziert und ehrlich gesagt bin ich froh, dass sie mich nicht so nennen, denn der Zweitname erinnert mich immer an meine frühere Geschichte in dem engen Zwinger: beinahe wäre ich nämlich nicht hier gelandet. Eigentlich hätte meine Kollegin Carrey in den großen Anhänger gepackt werden sollen und nicht ich. Irgendwann haben sie dann aber gemerkt, dass ich kein Mädel bin und ab da hatte ich dann meinen Doppelnamen. Ja, seit ungefähr 5 Wochen bin ich nun hier in diesem warmen Land und ich sage Euch, die Zeit war ganz schön aufregend. Aber in der Zwischenzeit habe ich mich beruhigt und finde das Leben ganz wunderbar.

Jimmy   Jimmy

Meine Menschen sind ziemlich nett zu mir, ich bekomme ständig Streicheleinheiten und Massagen und das ist herrlich. Außerdem gibt es immer voll leckeres Fressen und Spazierengehen darf ich auch ganz viel. Das war am Anfang ja nicht gerade meine Leidenschaft.

Jimmy   Jimmy

Ich war überhaupt etwas irritiert, was diese Zweibeiner von mir wollen. Da war es schon gut, dass ich die ersten Wochen bei Zweibeinern mit 4 meinesgleichen gewohnt habe. Und als die Zweibeiner kapiert haben, dass sie mir zu groß sind und sich auf ihre 4 Beine runtergelassen haben, fühlte ich mich schon besser. Aber ehrlich gesagt - ich bin mir bei den Zweibeinern eigentlich schon gleich vorgekommen, wie im Paradies. Da durfte ich im Garten rumspringen und die haben so lieb mit mir gequietscht und ich habe ein super weiches Bett bekommen und natürlich ganz feines Fressen. Eigentlich fehlte es mir an nix.
Ja und dann kam der Tag, als 4 andere Zweibeiner (2 lange und 2 kurze) mich besuchten und auch so nett mit mir quietschten und mit mir auf dem Boden rumkrochen. Die haben mir gleich gefallen. Die haben mich dann noch mal besucht und da habe ich mich schon streicheln lassen.

Jimmy

Ich bin von Natur aus neugierig und die Neugierde ließ mich in den vergangenen Wochen oft vergessen, dass ich ja eigentlich Angst haben müsste. Zum Glück - ich würde ja sonst ganz viel verpassen

Jimmy

Irgendwann bin ich dann wieder in ein Auto gepackt worden und in das Haus von den 4 Zweibeinern gekommen. Der Abschied von meinen anderen beiden Zweibeinern war gar nicht so schön und am Anfang habe ich die beiden und meine Hundefreunde ganz schön vermisst. Aber mein neues kleines Fraule hat dann nachts bei mir auf dem Boden geschlafen und mich ganz viel gestreichelt und die sind überhaupt alle ziemlich nett zu mir. Ja und jetzt - nach gut zwei Wochen - fühle ich richtig sauwohl bei meiner Familie. Und ich glaube, dass sie sich auch hundewohl mit mir fühlen. Sie sagen immer: "Was für ein Glück wir haben, dass der Jimmy zu uns gefunden hat!" Das finde ich auch!

Jimmy   Jimmy

In der Zwischenzeit habe ich auch schon gelernt, dass wenn sie "Komm her!" quietschen und ich dann gucke, was da los ist - das habe ich mich erst nicht getraut - immer etwas Schönes passiert: sie streicheln mich ganz dolle und ich bekomme oft ein Leckerli und sie quietschen noch mehr. Das ist echt drollig!

Was ich allerdings gar nicht so mag ist, wenn meine Menschen morgens alle aus dem Haus gehen. Das ist zuerst ziemlich doof, aber ich bekomme dann immer so ein herrlich duftendes Knabberzeug - mein kleines Fraule sagt immer "Pfui Deufel, stinkt das. Mir wird ganz schlecht" - aber ich finde, je duftender desto dufter!!! Und dann knabbere ich erst mal an meinem Dufteding und vergesse, dass ich jemanden vermisse und dann hole ich mindestens drei Jahre Schlaf nach.

Jimmy   Jimmy

Aber wehe, wenn sie mittags zurückkommen. Dann müssen sie sich eine Wäsche gefallen lassen. Das ist echt schön, wenn sie da sind und mich erst einmal durchwurschteln. Übrigens kann ich in solchen Momenten ganz dolle lachen. Manche haben dann Angst vor mir, und sagen, der fletscht ja die Zähne. Aber meine Menschen kapieren, dass ich lache. Ja wirklich!

Meine Familie hat mir aufgetragen, noch etwas zu sagen: ganz vielen tausend Dank an Claudia und Christian. Ja, das sage ich sehr gerne. Die haben mich nämlich aus meinem Zwinger befreit und hier hergebracht und waren super nett zu mir. Und sie haben mir dann auch meine neue Familie ausgesucht. Außerdem geben sie meinen Menschen auch immer noch ganz viele gute Tipps für mich. Und so bin ich nach gut zwei Wochen in meiner Familie schon ganz zuhause. Ja, mir geht's richtig gut.

Jimmy
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