Vermittlung

Hunde in privaten Pflegestellen

Hunde in deutschen Tierheimen

Hunde in Miercurea Ciuc - Rumänien

Aufgewachsen hinter Gittern

Der rumänische Hund

Unsere Hunde haben bei Einreise eine gültige Tollwutimpfung und sind durch die, auch in Deutschland übliche, 5-fach Kombiimpfung grundimmunisiert. Unsere Hunde werden legal, mit allen erforderlichen Papieren, nach Deutschland gebracht und haben bereits einen festen Tierheimplatz oder eine Pflege- bzw. Endstelle.

Darüber hinaus distanzieren wir uns entschieden von ausländischen "Züchtern", die zum Zweck der Gewinnerzielung beliebte Hunderassen züchten, die Tiere nicht geimpft und krank nach Deutschland schmuggeln und sie dort auf einschlägigen Märkten verkaufen.


Sinn, Zweck und Notwendigkeit der Vermittlungsgebühr

"Was soll der Hund denn kosten?" Diese Frage fällt früher oder später, wenn sich eine Person für einen Tierschutzhund aus unserem Verein interessiert. Wir vermitteln alle Hunde gegen eine Tierschutzgebühr von 300 Euro, unabhängig von Alter und Geschlecht des Hundes.
Viele von Ihnen werden sich nun wundern, aber es kommt gar nicht so selten vor, dass wir dann gefragt werden, ob die Gebühr nicht geringer ausfallen könnte, wenn es sich um einen alten Hund handelt, oder ob man weniger zahlen muss, wenn man gleich zwei adoptiert. Offensichtlich führt der Begriff Vermittlungsgebühr zu einer missverständlichen Auffassung, dass es sich nämlich um eine Art Kaufpreis handeln könnte. Der Kaufpreis für eine Ware lässt sich unter gewissen Umständen verhandeln. Ein Gebrauchtfahrtzeug ist billiger als ein Neuwagen. Hat der Gebrauchte schon ein paar Dellen, lassen sich noch einmal ein paar Euro einsparen. Auf dem Gemüsemarkt überlässt uns der Händler die Orange zu einem geringeren Stückpreis, wenn wir ihm gleich eine Zehnerkiste abkaufen. An weiteren Beispielen mangelt es nicht.
Doch ein Tierschutzverein ist kein Händler, unsere Hunde keine Ware und die Vermittlungsgebühr kein Kaufpreis. Lebewesen sind keine Mängelware, wenn sie ein bestimmtes Alter überschritten haben und da wir keinen Marktstand betreiben, können wir auch keinen Mengenrabatt anbieten.
Mit der Vermittlungsgebühr unterstützt der Übernehmer ein Tierschutzprojekt. Er trägt damit zum Überleben derjenigen Hunde bei, die im Tierheim leben. In unserem Fall sind dies immer zwischen 300 und 400 Hunde, die täglich gefüttert werden müssen. Es liegt auf der Hand, dass dort jeder Euro gebraucht wird. Auch die Impfungen, Kastrationen, Medikamente und Transporte werden durch die Vermittlungsgebühren mitfinanziert.
Wenn sich jemand einen Senior unter den Hunden auswählt oder ein behindertes Tier, so gehen wir davon aus, dass diese Entscheidung bewusst gefällt wurde, um gerade einem solchen ein Zuhause zu schenken oder weil man sich in diesen Hund verliebt hat und nicht, weil dieses Tier vielleicht billiger als ein junges oder unversehrtes zu haben sein könnte. Eine geringere Gebühr wäre auch nicht die richtige Motivation, ein Lebewesen in die Familie aufzunehmen.
Wenn wir Hunde an andere Tierschutzorganisationen abgeben, entscheiden diese selbstverständlich nach den eigenen Statuten über die Höhe der Vermittlungsgebühr. Vielleicht ist der jeweilige Verein auf einen geringeren oder aber auch auf einen höheren Anteil aus den Vermittlungsgebühren angewiesen, um seine laufenden Tierschutzkosten decken zu können. Entsprechend kann die Vermittlungsgebühr für einen Hund, der ursprünglich aus dem Tierheim Miercurea Ciuc stammte, dann nach oben oder unten von der unsrigen abweichen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr BrunoPetTeam